Vorteile Einzelverwahrung gegenüber Sammelverwahrung

Investoren haben die Wahl zwischen einem Anteil am allgemeinen Edelmetalldepot oder einer Eigentumslösung

Kapitalanleger, die Teile ihres Vermögen in Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin oder Palladium investiert haben, sehen sich früher oder später mit der Frage der Unterbringung konfrontiert. Schnell stellt sich heraus, dass eine Lagerung im Versteck oder Heimsafe zu unsicher ist oder an Kapazitätsgrenzen stösst. Das Gleiche gilt für Bankschliessfächer, die ein Kundenkonto erfordern und weitere Nachteile hervorrufen. Perspektiven zur konventionellen Edelmetalleinlagerung bieten Zollfreilager oder offene Zolllager in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein. Dabei hat die Einzelverwahrung bei privaten Anbietern viele Vorteile gegenüber einer Sammellagerung.

Was bedeutet Sammelverwahrung?

Der Begriff der Sammelverwahrung ist nicht nur im Bereich der Edelmetalllagerung bekannt. Grundsätzlich werden Güter, Rohstoffe oder Wertpapiere bei dieser Form der Unterbringung zusammen gelagert, wenn sie über die gleichen Eigenschaften verfügen. Dabei hat der Kunde, der ein Sammeldepot gebucht hat, im Grunde kein Eigentumsrecht an spezifischen Stücken. Sein Anteil bemisst sich nach Einheiten oder Gewicht. Er besitzt gewissermassen ein Miteigentumsrecht am kompletten Bestand. Liefert ein Investor zum Beispiel 10 Kilogramm Goldbarren in das Depot, das insgesamt 500 Kilogramm Lagerbestand umfasst, gehören ihm 2 Prozent der gesamten Ware – ohne Anspruch auf bestimmte Barren. Der grosse Vorteil der Sammellagerung ist der vergleichsweise geringe Verwaltungsaufwand, durch den sich Kosten sparen lassen. Zu- und Abverkauf des Goldes ist jederzeit möglich, auch direkt über Edelmetallhändler. Silber und andere weisse Edelmetalle können mehrwertsteuerfrei gehandelt werden.

Doch die Sammelverwahrung birgt bei aller Kostenersparnis noch weitere Nachteile. Etwa, wenn Bestände durch Spekulationen oder unzureichende Lagerführung nicht mehr real existieren. Anleger könnten im Insolvenzfall des Lageranbieters möglicherweise ihren Anspruch verlieren, zumindest wird dieser erschwert. Zudem kann bei einer Veräusserung des Anteils in der Regel die Herkunft des Goldes nicht lückenlos dokumentiert werden. Zu keiner Zeit kann der Kunde seinen Lagerbestand in Augenschein nehmen. Das ist nur dann möglich, wenn er seinen Anteil abruft. Im Falle von Silber ist in diesem Fall die Mehrwertsteuer zu entrichten, die in der Schweiz 7,7 Prozent ausmacht. Ferner können für die Segregation oder Auslieferung Preisaufschläge verlangt werden.

Die Alternative: Einzelverwahrung bei Swiss Gold Safe

Um all diese Nachteile in Vorteile zu wandeln empfiehlt sich die Einzelverwahrung oder segregierte Wertlagerung, wie sie Swiss Gold Safe seinen Kunden aus dem In- und Ausland anbietet. Die Sonderverwahrung sieht im Gegensatz zur Sammellagerung eine exakte Katalogisierung der Ware vor. So werden die Seriennummern von Goldbarren und Silberbarren sowie eventuell vorhandene Siegelnummern von Münztuben und Masterboxen erfasst und die zugehörige Ware auf den Namen des Kunden registriert. Dies ermöglicht ebenfalls die Rückverfolgung von Barren und Münzen, was einen späteren Verkauf erleichtert. Je nach Menge lagern die Bestände auf Paletten oder in speziellen Schliessfächern. Das physische Gold oder Silber bleibt zu jeder Zeit Eigentum des Mieters. Dies regelt ein Verwahrvertrag nach Schweizer Obligationenrecht OR Art. 472.

Dem Investor bietet diese Lagerform die Sicherheit, immer genau seine Bestände identifizieren zu können. Er hat die Möglichkeit, die Herkunft seines Edelmetalls eindeutig zu belegen, was im Anlagemarkt einen Werterhalt darstellt. Im Falle einer Bestandsprüfung kann der Mieter jederzeit sein Eigentum nachweisen. Das geschieht über eindeutige Lagerscheine mit detaillierten Daten, welche Swiss Gold Safe seinen Kunden ausstellt. Zudem können die Bestände jederzeit persönlich begutachtet werden.

Weitere Vorteile der segregierten Lagerung

Die Einzelverwahrung erfolgt ausschliesslich in privaten Hochsicherheitsanlagen, darunter auch Zollfreilager (ZFL) oder offene Zolllager (OZL). Dies ermöglicht unter anderem den Kauf oder Verkauf von Weissmetallen ohne Mehrwertsteuer beim Edelmetallhändler, wie zum Beispiel über unseren Partner Echtgeld AG. Ein weiterer Vorteil der segregierten Lagerung bei der Swiss Gold Safe AG ist die vollumfängliche (full risk-) Versicherung gegen Diebstahl, Betrug und Elementarschäden. Zu diesem Zweck arbeitet Swiss Gold Safe mit renommierten und international tätigen Versicherungsunternehmen zusammen.

Durch die gesonderte Verwahrung befindet sich die Ware zu keiner Zeit auf der Bilanz der Swiss Gold Safe AG und gehört nicht zur Konkursmasse des Unternehmens. Wir operieren bankenunabhängig und unterstehen keiner Meldepflicht.

Die Unterschiede zwischen Sammellager und Einzelverwahrung in der Übersicht:

  • Sammelverwahrung meint die gemeinsame Lagerung von Gütern gleicher Eigenschaften.
  • Investoren haben kein Eigentumsrecht an spezifischer Ware. Sie besitzen einen Anteil am Gesamtbestand.
  • Die physische Anlageware bleibt für den Kunden unsichtbar.
  • Die Einzelverwahrung macht alle Nachteile der Sammellagerung wett. Die Ware wird auf den Namen des Kunden mittels Barren- oder Siegelnummern registriert.
  • Die Herkunft des Edelmetalls kann jederzeit nachgewiesen und rückverfolgt werden.
  • Anleger haben die Wahl zwischen bankenunabhängiger Lagerung in Hochsicherheitsanlagen, darunter auch ZFL/OZL (für den Silberhandel ohne MwSt.). Eine Vollversicherung ist möglich.
  • Der Bestand ist weder durch eigene Insolvenz noch durch Konkurs des Lagerunternehmens gefährdet und kann jederzeit in die Hand genommen werden.
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